0

Buchtipps - Sachbücher für Eltern

Ein Mensch, der sich selbst für eine Belastung hält, hinterfragt auch im Erwachsenenalter kaum, warum er/sie/they keine gesellschaftliche Teilhabe bekommt; warum behinderte Menschen so selten in den Medien auftauchen; warum immer noch Barrieren existieren, wo es doch längst mehr als eine Lösung gäbe.
 Behinderte Menschen, die glauben, eine Belastung zu sein, stellen keine oder wenige Ansprüche und Bedingungen. Stattdessen sind sie dankbar über jede Form von positiver Aufmerksamkeit – oder auch: sauber, satt und still. Leider nur als eBook erhältlich!

Man stellt sich wirklich keine Frauen wie mich vor, wenn man an Prinzessinnen und gute Feen denkt. Aber wieso eigentlich? Weil wir es so gelernt haben. Prinzessinnen im Märchen haben goldenes Haar, sind wunderschön und anmutig. Von einem Rollstuhl oder einem krummen Rücken habe ich noch in keinem Märchen gelesen. Warum das so ist, erklärt Amanda Leduc in ihrem Essay “Entstellt. Über Märchen, Behinderung und Teilhabe”.

Menschen rund um Black Voices und Verbündete haben sich in „War das jetzt rassistisch?“ den verschiedenen, scheinbar harmlosen, Alltagsfragen angenommen. Zum Beispiel: „Was für eine Mischung bist du?“, „Warum nicht All Lives Matter?“, „Geht politische Korrektheit heute nicht viel zu weit? oder „Ich bin auf eurer Seite! „Wieso nennt ihr mich rassistisch?“. Anhand dieser werden rassistische Denkmuster benannt und gleichzeitig Tipps zur weiteren Auseinandersetzungen gegeben.

In ihrem kraftvollen Buch legt Shon Faye eine fesselnde und weitreichende Analyse vor. Die "Transgender-Frage" liefert eine Bestandsaufnahme zu Themen, die nicht nur das Leben von trans Menschen berühren: von der Bildung im Kindergarten und der Schule über Familie, Wohnen, finanzielle Nöte, Dating, Arbeit, Gesundheitswesen, Gesetzgebung bis hin zur Zugehörigkeit von trans Menschen zur LGBTQ+-Community. Ein bahnbrechendes Werk, das den Beginn eines neuen sozialen Diskurses signalisiert.

Thanks to art's ability to communicate and influence, it has always had a charged relationship with activism and politics. And, given the tumultuous times in which we live, with traditional democracies being challenged from all sides, the changing climate, global movements for social justice, and political upheaval causing millions to search for a better life abroad, this relationship has never been more important.

Tove Jansson (1914-2001) war eine der originellsten, einflussreichsten und beliebtesten Illustratorinnen des 20. Jahrhunderts. Dieses Buch vermittelt eine tiefe Wertschätzung für Ihr Werk und bietet neue Einblicke in Ihre Lebensgeschichte. Paul Gravett erläutert die Entstehung und die Hintergründe Toves Janssons äußerst erfolgreicher Mumin-Bücher, sowie ihre Interpretationen von Klassikern wie Lewis Carrolls "Alices Abenteuer im Wunderland", "Die Jagd auf den Schnorchel" und J. R. R. Tolkiens "Der Hobbit".

Miroslav Sasek »This is-Reiseführer« über München, Paris, Rom, London, Venedig und Rund um die Welt haben Menschen weltweit über Jahrzehnte begeistert - Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Von 1959 bis 1974 bereiste er 18 Länder und Städte der Welt, und wollte vor allem jungen Lesern in seinen Büchern ein Gefühl für die Stadt und das jeweilige Land zu vermitteln, in einer Zeit, in der es noch kein Internet gab. ?Seine typischen Bleistift- und Waschillustrationen beschreiben den dortigen Alltag der Menschen und ihre Kultur.

Über Vulven reden wir nicht, sogenannte weibliche Sexualität ist ein Tabu, Doppelstandards sind ganz normal. Mit all diesen Dingen möchte 'da unten' brechen und als illustriertes Aufklärungsbuch seine Leser*innen zu selbstbestimmten Entscheidungen ermutigen. Die dreizehn Kapitel geben einen ersten Überblick - von Anatomie über Menstruation zu Pornographie und Masturbation bis Verhütung, Begehren und Lust. Dabei führt Louie Läuger in illustrierter Form selbst durch das Buch und stellt in jedem Bereich klar: Dein Körper, deine Entscheidung!

Viva la Vulva! Leider ist für viele das weibliche Geschlechtsorgan immer noch ein schambehaftetes Areal, dessen Existenz am liebsten im Verborgenen gehalten werden sollte und dem die passive Rolle beim Sex zugeschrieben ist. Die Vulva wurde viel herumgeschubst und ihr wurden im Laufe der Zeit mehr gegensätzliche Eigenschaften und Fähigkeiten nachgesagt, als sie Nervenenden besitzt. Das muss sich ändern! Die Autorinnen Britz/Schmitt kämpfen in diesem Buch für mehr Akzeptanz und weniger Scham, wenn es um Vulva und Vagina geht.